Mittwoch, 19. September 2012

Die kleine Raupe Nimmersatt auf dem Rosenbalkon

Unzählige Raupen machen sich über meine Rosen her


Im Kindergarten hatte ich ein Lieblingsbuch: Die kleine Raupe Nimmersatt. Im Original heißt es „The Very Hungry Caterpillar“ und ist von Eric Carle. Es erschien bereits im Jahr 1969.

Das Buch handelt von einer Raupe, die sich jeden Tag durch so einiges frisst. Am Ende verpuppt sie sich und wird zu einem schönen Schmetterling.


Larve der Rosenblattwespe?
Hätte ich damals gewusst, dass die Raupe Nimmersatt und ihre ebenso hungrigen Freunde meinen Balkonrosen einen Besuch abstatten werden, wäre das Buch sicher nicht meine Lieblingslektüre im Kindergarten geworden.

Nachdem meine vier Rosen bereits schon von Blattläusen überrannt wurden, danach seltsame Blattverbrennungen hatten und schließlich auch noch fast komplett ihr Laub verloren hatten, traute ich vor wenigen Tagen meinen Augen nicht.

Denn überall, wo sich neue Blätter gebildet hatten, war nun Lochfraß zu erkennen. Unzählige Raupen machten sich über meine Rosen her. Da musste ich mal wieder einschreiten und diese Viecher über Tage hinweg beseitigen. Immer wieder, wenn ich dachte, dass ich nun alle los wäre, saßen am nächsten Tag neue, gefräßige Gesellen kauend auf den ohnehin schon wenigen Blättern.

Große Schäden durch die Raupen
Ich vermute, dass es die Larven der Rosenblattwespe waren. Die Rosenblattrollwespe schließe ich allerdings aus. Denn das typische Einrollen der Blätter habe ich nicht beobachten können.

Oder denkt ihr, dass es ganz andere Raupen sind? Habt ihr auch in den letzten zwei Wochen Raupenprobleme bei euren Rosen gehabt? Oder bereits vorher?

Kommentare:

  1. Ich würde auch auf eine Wespenart tippen - ich hatte heuer auch recht viele solcher Larven im Garten. Leider richten diese Tierchen binnen kurzer Zeit recht viel Schaden an. Ich hoffe, Du hast die Plagegeister mittlerweile unter Kontrolle.

    lg kathrin

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    1. Hallo Kathrin,

      ich habe sie mehr oder weniger unter Kontrolle. Ich bin täglich auf Raupenjagd gegangen und habe sie beseitigt. Das hat ganz gut funktioniert.

      Ab und an taucht dann doch wieder eine auf und hinterlässt so ihre Spuren über Nacht.

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  2. ich hab schon auf einen fortsetzungspost bezüglich deiner rosen gewartet! das klingt ja nicht sehr fein ...
    ich hatte im frühling probleme mit raupen, schau mal hier: http://mrscolumboislonely.blogspot.co.at/2012/05/keine-zeit.html
    ich hatte damals die selbe assoziation wie du, aber weil es so viele waren, hab ich sie damals alle trotzdem zermatscht.
    ich denke manche rosen eignen sich halt nicht so gut für topfhaltung und sind dann anfälliger für schädlinge. ich hatte eine wunderbare rose im topf, sie ist aber leider fast ganz erfroren, als es heuer im frühling nochmal so kalt wurde. wenn du den vergleich sehen willst, hier: http://mrscolumboislonely.blogspot.co.at/2012/07/zwischenbilanz.html
    aber vielleicht war heuer auch ganz einfach kein gute jahr für rosen ;)
    liebe grüße,
    susi

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    1. Hi Susi,

      meine Rosen sind wirklich gut für eine unendliche Geschichte ;)

      Ich hätte aber auch vorher nicht gedacht, dass ich mit den voer Rosen so viel Arbeit habe. Also im Vergleich zu den restlichen Pflanzen in meinen Pflanzringen.

      Es macht aber irgendwie trotz aller Rückschläge sehr viel Spaß und wenn ich an die erste Rosenblüte bei mir auf dem Rosenbalkon denke, hat sich bisher alles mehr als gelohnt.

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  3. Das Büchlein ist ja schön zu lesen, aber in Natura sind wir doch alle ziemlich entsetzt, wenn sich auf einmal die kleine Raupe Nimmersatt auf unseren Rosen auftaucht.
    LG Charlotte.

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    1. Hallo Charlotte,

      die Raupe sollte wohl lieber in ihrem Buch bleiben. ;)

      Ich verstehe aber auch nicht, wieso immer gleich so viele Schädlinge kommen müssen. Bei den vier Rosen habe ich mit Sicherheit über einige Tage hinweg um die 40 oder mehr Raupen abgesammelt.

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  4. Der Artikel ist sehr interesssant. Auch meine Rosen haben in jedem Jahr ihre Krankheiten. Manche Rosen sind etwas robuster. Die Raupen habe ich noch nicht auf meinen Rosen gehabt. Ich kenne das Problem der fallenden Blätter. Ich glaube da hilft nur die Chemie.

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    1. Hallo Gartentipps,

      ich befürchte, die fallenden Blätter habe ich verursacht. Ich habe im Sommer ein Mittel namens Naturen gegen Blattläuse gespritzt. Das ist ein Mittel, was keine chemischen Stoffe beinhaltet. Meine Rosen haben es aber nicht vertragen.

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  5. Auf deinen Post hin habe ich mal meinen Dachboden durchsucht und siehe dA: Ich habe das Buch sogar noch!!! =))

    Gruß,
    Kater Karlo

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    1. Hi Karlo,

      wer weiß, vielleicht ist das Buch ja sogar noch sehr viel wert, wenn es schon was älter ist ;)

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  6. Anonym12:30

    Es ist in allen Foren das gleiche, blah, blah, blah, aber wie man die Viecher los wird, wird verschwiegen.

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    1. Hallo,

      im Text führt ein Link zu einer weiteren Seite auf diesem Blog wo du erfährst, was man dagegen machen kann.

      Bei mir hat das per Hand aufsammeln und töten der Raupen genügt, um ein Jahr später Ruhe zu haben.

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